TECHNISCHE BIBLIOTHEK

UNIVERSELLES HINTERLÜFTETES FASSADENSYSTEM

HINTERLÜFTETE FASSADENBEKLEIDUNG MIT PIR-DÄMMUNG

Universeller hinterlüfteter Fassadenaufbau mit fünf nummerierten Hinweisen auf Mauerwerk, PIR-Dämmung, Unterkonstruktion, Hinterlüftungsebene und Außenbekleidung. 1 2 3 4 5
1. Bestehendes Mauerwerk; 2. PIR-Dämmschicht; 3. Holz- oder Aluminium-Unterkonstruktion; 4. Hinterlüftungsebene; 5. Fassadenaußenbekleidung

SYSTEMÜBERSICHT

Das System kombiniert PIR-Dämmung, Unterkonstruktion, entwässerte Hinterlüftung und langlebige Bekleidung. Es schützt die Wand und erlaubt freie Materialwahl.

Untergrund, Höhe, Wind, Brand, Öffnungen, Befestigung und Format prüfen.

WARUM ECOVIVA

  • Unabhängige Sanierungsberatung
  • Lokale Mallorca-Expertise
  • Projektspezifische technische Prüfung
  • Ein Ansprechpartner vom Konzept bis zur Fertigstellung

UNIVERSELLER HINTERLÜFTETER FASSADENAUFBAU IN FÜNF TEILEN

  1. 1

    Bestehendes Mauerwerk

    Vorbereitetes Mauerwerk oder Tragwand als Untergrund des Fassadensystems.

  2. 2

    PIR-Dämmschicht

    Durchgehende starre Dämmung zur Verbesserung der äußeren Gebäudehülle.

  3. 3

    Holz- oder Aluminium-Unterkonstruktion

    Profile leiten Lasten ab und stellen die erforderliche Hohlraumtiefe her.

  4. 4

    Hinterlüftungsebene

    Offener Luft- und Entwässerungsraum hinter der Außenbekleidung.

  5. 5

    Fassadenaußenbekleidung

    Langlebiger äußerer Abschluss für die architektonische Gestaltung.

WICHTIGE TECHNISCHE GRUNDSÄTZE

DURCHGEHENDE AUSSENDÄMMUNG

PIR lückenlos außen verlegen, um Wärmebrücken zu begrenzen.

HINTERLÜFTUNGSEBENE

Eine durchgehende Ebene für Auftrieb und sichere Entwässerung erhalten.

PROJEKTSPEZIFISCHE UNTERKONSTRUKTION

Material, Abstände und Anker auf Bekleidung, Wind und Untergrund abstimmen.

KONTROLLIERTE ÖFFNUNGEN

Sockel- und Kopföffnungen schützen und den freien Querschnitt erhalten.

MATERIALGERECHTE BEFESTIGUNG

Befestigungen, Fugen und Auflager auf das gewählte System abstimmen.

BRAND- UND WINDNACHWEIS

Hohlraumsperren, Befestigungswiderstand und Windlastleistung prüfen.

BEISPIELE FÜR IM SYSTEM VERWENDETE KOMPONENTEN

Die Komponenten werden nach Bekleidung, Plattenformat, Gebäudehöhe, Exposition und Projektanforderungen ausgewählt.

  1. PIR-Dämmplatte
    1. PIR-Dämmplatte Durchgehende starre Wärmedämmung.
  2. Holz- oder Aluminium-Unterkonstruktion
    2. Holz- oder Aluminium-Unterkonstruktion Tragprofile zur Ausbildung der Hinterlüftungsebene.
  3. Fassadenschraube oder Niet
    3. Fassadenschraube oder Niet Korrosionsbeständige Außenbefestigung.
  4. Lüftungsprofil mit Insektenschutzgitter
    4. Lüftungsprofil mit Insektenschutzgitter Schützt Öffnungen und erhält den Luftstrom.
  5. Fugenprofil für Fassadenplatten
    5. Fugenprofil für Fassadenplatten Ermöglicht saubere und kontrollierte Plattenfugen.

MATERIALOPTIONEN FÜR DIE FASSADE

Sechs langlebige Bekleidungen zeigen die gestalterische Flexibilität des hinterlüfteten Systems.

ROCKPANEL® PLATTEN

ROCKPANEL® PLATTEN

Steinwolle-Fassadenplatten mit Gestaltungsfreiheit, Langlebigkeit und geringem Wartungsaufwand.

FASERZEMENT-FASSADENPROFILE

FASERZEMENT-FASSADENPROFILE

Langlebige Profile mit klarer Linienwirkung und hoher Witterungsbeständigkeit.

NATURSCHIEFER

NATURSCHIEFER

Authentischer, langlebiger und nichtbrennbarer Schiefer mit charakteristischer Überdeckung.

HPL-FASSADENPLATTEN

HPL-FASSADENPLATTEN

Langlebige Schichtstoffplatten in unterschiedlichen Farben, Strukturen und Oberflächen.

ALUMINIUM-FASSADENSYSTEME

ALUMINIUM-FASSADENSYSTEME

Leichte, recyclingfähige Bekleidung mit präzisen Fugen und geringem Unterhalt.

FEINSTEINZEUG-FASSADENPLATTEN

FEINSTEINZEUG-FASSADENPLATTEN

Großformatige, flecken- und witterungsbeständige Platten für dauerhafte Oberflächen.

WICHTIGE VORTEILE

  • Hohe Wärmedämmleistung
  • Reduzierte Wärmebrücken
  • Kontrollierte Lüftung und Entwässerung
  • Große Materialauswahl
  • Dauerhafter Witterungsschutz
  • Flexible architektonische Gestaltung
  • Austauschbare Außenkomponenten
  • Für Sanierung und Neubau geeignet

TYPISCHE ANWENDUNGEN

  • Sanierung bestehender Mauerwerksfassaden
  • Energetische Modernisierung von Villen
  • Zeitgemäße Wohnhauserweiterungen
  • Mehrfamilien- und Wohngebäude
  • Gewerbe- und Hotelfassaden
  • Hinterlüftete Neubauhüllen

MATERIALWIRKUNG UND ALTERUNG

Das Erscheinungsbild hängt von Material, Oberfläche und Exposition ab. Industrielle Platten können gleichmäßig bleiben, während Naturschiefer in Farbton und Struktur variiert. Farbstabilität, Reinigung, Fugenbild und Bewitterung sind für das gewählte Produkt zu prüfen.